Tipps für Ihren Internet-Auftritt

Sie planen einen Internet-Auftritt ?

Hier ein paar Tipps dazu.

In 7 Schritten zum Online-Erfolg:

So gewinnen Sie preiswert neue Kunden

Welche besonderen Chancen das Internet kleinen Unternehmen bietet

In Zeiten vor dem Internet hatten es kleine Unternehmen viel schwerer, gegen Konzerne mit ihren weit verzweigten Niederlassungs-, Außendienst- und Logistik-Netzwerken anzukommen. Das weltumspannende Datennetz hat ihre Startbedingungen verbessert.

Heute eröffnet das Internet kleinen Betrieben, Selbstständigen, Freiberuflern und Existenzgründern konkrete Chancen, Kunden zu gewinnen und zu halten:

Standort unwichtig

  • Nicht die bessere Lage in der frequentierten Fußgängerzone entscheidet über Erfolg oder Misserfolg, sondern Schnelligkeit, Flexibilität, Spezialisierung auf eine lukrative Marktnische und der direkte Kontakt zu den Kunden. Alles Eigenschaften, die man viel mehr den kleinen als den großen Betrieben zuschreibt.

Unbeschränkter Absatzmarkt

  • Jedem Einzelkampfer bzw. kleinen Team steht der ganze deutschsprachige Raum oder sogar die ganze Welt als Absatzgebiet offen.

Spezialisierung auf Marktnische

  • Das Internet erlaubt es Ihnen, sich aus Ihrem Gesamtangebot die lukrativsten Leistungen herauszupicken und diese Ihren Internet-Kunden anzubieten. Etwas anderes erwartet dort niemand von Ihnen.

Preiswerte, flexible Werbeplattform

  • Herkömmliche Werbeunterlagen in gedruckter Form kosten viel Geld. Kurzfristige Änderungen sind meist ausgeschlossen. Anders im Internet: Einmal erstellt, können beliebig viele Interessenten Ihre Internet-Seiten abrufen. Sie fügen Änderungen innerhalb von Minuten ein.

Geschäftspartner gewinnen

  • Um im B2B-Geschäft (Geschäfte zwischen Unternehmen) an neue Kunden und Kooperationspartner zu gelangen, mussten Sie früher zeitaufwendig zu Messen reisen oder Kongresse besuchen. Im Internet sind Geschäftspartner nur einen Mausklick entfernt. Der Erstkontakt wird unkompliziert per E-Mail aufgebaut.
    Auf Grund dieser Vorteile gibt es heute schon eine beachtliche Anzahl von Kleinunternehmen, die bis zu 100 º/o ihrer Kunden über das Internet gewinnen. Einige davon erhalten mehr Anfragen, als sie bearbeiten können.

Gefahren beachten

  • Genauso groß wie die Chancen sind jedoch auch die Gefahren, im Internet viel Zeit und Geld in den Sand zu setzen. Ein paar schnell zusammengestellte Web-Seiten genügen eben nicht. Erst das optimale Zusammenspiel verschiedener Einzelmaßnahmen bringt Ihnen den Online-Erfolg.

  • Damit Ihr Internet-Engagement von Anfang an erfolgreich ist, gibt es einige grundlegende Dinge zu beachten. In diesem Beitrag erfahren Sie deshalb,
    wie sich Internet-Marketing von klassischer Werbung unterscheidet und
    welche 7 Schritte Sie beachten müssen, um wirklich Kunden über das Internet zu gewinnen.


Wie sich Ihr Internet-Marketing von klassischer Werbung unterscheidet

So wirkt klassische Werbung

Die vorrangige Aufgabe der klassischen Werbung ist es, die Aufmerksamkeit von potenziellen Kunden zu erhaschen und auf die Werbebotschaft zu lenken. Niemand setzt sich ins Auto, um sich gezielt die Werbeplakate am Straßenrand anzuschauen. Niemand kauft eine Zeitschrift wegen der darin enthaltenen Anzeigen. Um Aufmerksamkeit zu erregen, setzen Sie optische Elemente ein, die Emotionen ansprechen: schöne Menschen, kleine Kinder, lustige Tiere, ein kühles Glas Bier etc.

Aufmerksamkeit wecken
Interesse vertiefen
Ausführlich informieren

Ist die Aufmerksamkeit geweckt, sind Service-Elemente am besten geeignet, um das Interesse zu vertiefen: ein kostenloses Testangebot, eine unverbindliche Probefahrt oder ein umfangreiches Rückgaberecht nach dem Kauf.
Ausführliche Informationen rangieren in der klassischen Werbung erst an 3. Stelle. In vielen Werbeformen (Plakat, Kleinanzeige) fallen sie sogar ganz weg und sind erst im Verkaufsgespräch Thema. Dafür muss der Zielkunde aber aktiv werden: Sie anrufen oder aufsuchen.


Im Internet zählt Information statt Emotion

Auch im Internet versuchen viele Unternehmen, mit grafischen Elementen Emotionen und einen Wow-Effekt zu erzeugen. Warum eigentlich? Die Aufmerksamkeit des Besuchers ist doch schon geweckt, er sitzt bereits vor dem Monitor und betrachtet Ihre Web-Seite.

Informationen geben

Der Internet-Benutzer sucht vor allem eines: Information. Deshalb begibt er sich ins Datennetz. Vergessen Sie dies nie bei der Auswahl der Inhalte Ihrer Web-Seiten. Deren Gestaltungselemente sind lediglich Verpackung, um Informationen schnell und unkompliziert darzubieten.

Service anbieten

Nach der Information rangieren im Internet die Service-Elemente: Auch hier sind kostenlose Testangebote gefragt. Ein schneller Kontakt für individuelle Anfragen gehört ebenfalls zu einem guten Service.
Erst an letzter Stelle steht im Internet die Emotion. Aber Gutes Gefühl Vorsicht: Hier zählt nicht etwa ein multimediales Erlebnis, sondern der positive Aha-Effekt, das Gesuchte in hoher Qualität, schnell und in angenehmer Darstellung gefunden zu haben.

Optimales Zusammenspiel von klassischer und Internet-Werbung

Aufmerksamkeit:
Anzeige schalten

Die unterschiedlichen Wirkungsweisen stehen sich nicht störend gegenüber, sondern ergänzen sich wunderbar.
Wecken Sie z.B. in Anzeigen mit emotionalen Mitteln die Aufmerksamkeit Ihrer potenziellen Kunden. Verweisen Sie anschließend auf ausführliche Informationen im Internet. So können Sie sich ganz kurz fassen und zahlen für die Anzeige entsprechend weniger Geld.

Information:
Im Internet geben

Im Internet gehen Sie - ohne den multimedialen Schnickschnack - auf das durch die klassische Werbung geweckte Informationsbedürfnis ein. Der Interessent soll hier sofort finden, was er wissen will.

7-Punkte-Plan, wie Sie preiswert neue Kunden über das Internet gewinnen

Sie erhalten jetzt einen 7-Punkte-Plan, mit dem Sie zu einer Vielzahl von potenziellen Kunden auf einfache, aber zugleich wirkungsvolle Weise Kontakt knüpfen.

1. Konzentrieren Sie sich auf Ihre Stärken

Packen Sie nicht Ihr Gesamtangebot ins Internet. Beschränken Sie sich auf Ihre eindeutigen Stärken, die Sie von allen anderen Mitbewerbern unterscheiden. Dies bringt Ihnen folgende Vorteile:

Spezialisten sind gefragt

  • Im Internet sind Spezialisten gefragt: Es werden die besten auf einem bestimmten Gebiet gesucht.

Geschäftserfolg steigern

  • Ihre Werbung kommt auf den Punkt: Internet-Benutzer haben wenig Lust, Texte ausführlich zu lesen. Sie sollten also nur das Wesentliche mitteilen.

  • Ehrlichkeit erzeugt Vertrauen: Wer behauptet, alles zu können, wirkt unglaubwürdig. Stellen Sie deshalb nur das dar, was Sie wirklich gut können.

  • Sie sparen Zeit und Geld: Ihr Internet-Auftritt wird wesentlich schlanker und schneller ein Erfolg, als wenn Sie Ihr gesamtes Angebotsspektrum abdecken.

  • Sie steigern Ihren Geschäftserfolg: Durch die Stärkenanalyse fürs Internet kristallisieren sich oft Bereiche heraus, die keinen Ertrag abwerfen. Oder Sie merken, dass Sie lukrative Stärken vernachlässigen.


Beachten Sie?
Gerade wenn Sie Ihre Waren verschicken oder Leistungen auch aus der Ferne erbringen können, ist Ihr Absatzmarkt im Internet viel größer als in der realen Welt. Deshalb ist die Anzahl potenzieller Kunden hoch genug. Je spezieller Sie Ihr Angebot auf Ihre Stärken zuschneiden, desto lukrativer ist Ihre Marktnische.
Wie finden Sie Ihre Stärken? Stellen Sie sich selbst, Kunden, Lieferanten, Mitarbeitern oder Kooperationspartnern die Fragen "Was unterscheidet uns von allen anderen Mitbewerbern?" und "Warum kaufen die Kunden ausgerechnet bei uns?" Nehmen Sie dazu vor allem folgende Bereiche näher unter die Lupe:

Ausgefallene Angebote
Es ist nicht notwendig, dass Ihre gesamte Angebotspa Eine originelle lette aus dem Rahmen fällt. Bereits eine originelle Leis- Leistung reicht tung reicht für Ihren Internet-Auftritt. Beispiele:

  • eine Delikatesse, für die Sie bekannt sind und die sich für den Online-Versand eignet,

  • eine Kunstfertigkeit, die in Ihrer Familie von Generation zu Generation übermittelt wurde.

Besondere Service-Leistungen
Werten Sie "Allerweltsangebote" durch Zusatzleistungen auf. Damit machen Sie sie einzigartig.

Gut fürs Internet geeignet:

Der am Bodensee lebende Engländer Jan Diggance (www.interpres.dej bietet neben seinen normalen Übersetzungsdiensten die komplette Übersetzung von Web-Seiten an. Seine Auftraggeber brauchen lediglich die Internet-Adresse mitzuteilen, alles andere wird von Diggance erledigt.

Auszeichnungen und Gütesiegel

In Stärkenliste aufnehmen

Verfügen Sie über Patente, die Ihre Produkte schützen, aufnehmen eingetragene Marken, eine Auszeichnung, die Ihnen für besondere berufliche Dienste verliehen wurde? Dann nehmen Sie auch diese Qualitätsargumente in Ihre Stärkenliste mit auf.

Kundenreferenzen nennen

Vertrauen schaffen

Bei den meisten Kleinuntemehmen sind der Unternehmenschef und sein Mitarbeiter das eigentliche Produkt. Das Vertrauen und die Sympathie zu Ihnen und Ihrem Team sind ein wesentlicher Teil Ihres Erfolgs. Scheuen Sie sich deshalb nicht, diese Sympathiewerte - in Form von Kundenreferenzen - herauszustellen. Das schafft das im ansonsten sehr unpersönlichen Internet notwendige Vertrauen für den Erstkontakt.

Anhand des Stärkeprofils wählen Sie die Inhalte für Ihre Internet-Seiten aus. Streichen Sie konsequent alles, was nicht Ihren eindeutigen Stärken entspricht.

Diese nur scheinbaren Stärken interessieren niemanden:

  • Qualität: wird selbstverständlich vorausgesetzt. Niemand will minderwertige Waren kaufen.

  • Subjektive Selbsteinschätzungen: Das Internet strotzt von Aussagen in der Form "Wir sind die Größten und Besten". Aber nur Fakten zählen.

  • Zukünftige Errungenschaften: Konzentrieren Sie sich auf heutige Stärken und Erfolge. Alles andere wirkt unglaubwürdig.


2. Achten Sie auf einfache und funktionale Internet-Seiten

Vorlieben von Internet-Nutzern

Wie bereits erwähnt, müssen Webseiten Ihre Besucher nicht beeindrucken, sondern in erster Linie informieren. Und das so schnell und unkompliziert wie möglich. Laut Nutzern aktuellen Untersuchungen schätzen Internet- Webseiten, die

  • hilfreiche und fundierte Informationen enthalten,

  • häufig aktualisiert werden,

  • einfach zu bedienen sind und

  • sich schnell vor den Augen des Betrachters aufbauen.


Tipps für die Gestaltung
Ihre Informationen sollen schnell und übersichtlich herüberkommen. Dadurch sparen Sie Geld und Zeit bei der Erstellung und Pflege Ihrer Internet-Präsenz.

Keine Spielereien

1. Multimediale Spielereien sind nicht nur teuer, sie können sogar abschrecken. Gehen Sie auch mit grafischen Elementen und Animationen sparsam um. Zu lange Ladezeiten schrecken ab. Vermeiden Sie konsequent alles, was Ihrer Zielgruppe keine hilfreiche Information vermittelt.

2. Verwenden Sie Schriftarten, die in allen Hardwareumgebungen und auf allen Betriebssystemen installiert sind. Dies sind z.B. Times New Roman, Arial, Helvetica und Courier.

Lesbare Druckversion

3. Achten Sie darauf, dass Ihre Inhalte auch in gedruckter Version vollständig lesbar sind. Viele Internet-Nutzer drucken Webseiten aus, um sie in Ruhe offline zu lesen, weiterzureichen oder zu archivieren.

4. Verzichten Sie auf Frame-Seiten. Bei dieser Technik bleibt ein Teil auf dem Bildschirm stehen - z.B. die Benutzerführung -, weitere Inhalte werden mit der Maus nach unten geblättert (gescrollt). Der Programmier- und Testaufwand ist aber hoch, und Suchmaschinen haben Probleme mit Frames.

So führen Sie Ihre Besucher schnell zum Gewünschten

Die Mehrzahl der Internet-Besuche wird vorzeitig abgebrochen, weil die gesuchte Information nicht gefunden wird. Sie schlummert oft im Verborgenen, oder es sind zu viele Schritte notwendig, um an sie zu gelangen. Eine Regel besagt, dass innerhalb von 3 Mausklicks jede beliebige Infoseite in Ihrem Internet-Angebot erreichbar sein sollte.

Globale Menüleiste

Wie setzen Sie diese Forderung um? Platzieren Sie an einer zentralen Stelle - meist ist dies der Kopfbereich leiste einer Webseite - eine so genannte "globale Menüleiste". Sie nennt die Hauptrubriken Ihres Web-Angebots.

Rubriken + 1 Unterebene

Klickt der Nutzer auf eine Hauptrubrik in der globalen Menüleiste, erscheint eine weitere Auswahl von Rubriken. Innerhalb einer Rubrik gibt es dann noch maximal 1 Unterebene.

3. Wählen Sie Inhalte gut aus

Konzentrieren Sie sich darauf, dass Ihre Webseiten folgende Aufgaben erfüllen:

  • Vermittlung Ihrer Stärken

  • Präsentation Ihrer Nischenprodukte/-leistungen

  • Kontakte zu Ihren Zielkunden herstellen (Anfragen oder direkte Bestellungen erzielen)

Nutzen Sie die folgenden Rubriken, um diese Aufgaben zu erfüllen:

--> Startseite (= Homepage)

Wirkt wie ein Schaufenster

Die Startseite ist die wichtigste Seite in Ihrem gesamten Internet-Angebot. Sie wirkt wie ein Schaufenster. Ihre Besucher betrachten sie und entscheiden danach, ob Sie "eintreten", also tiefer in Ihr Informationsangebot klicken, oder weiterziehen.

Innerhalb von wenigen Sekunden - inklusive Ladezeit -muss Ihre Startseite folgende Fragen beantworten:

  • Wer sind Sie?

  • Was können Sie am besten?

  • Wer ist Ihre Zielgruppe, und welche Leistungen bieten Sie dieser?

  • Welche Informationsangebote gibt es auf Ihren Webseiten?

  • Wie sind Sie erreichbar?

Verschwenden Sie diese knappe Zeit, die sich der Nutzer fürs Betrachten Ihrer Homepage nimmt, nicht durch das Laden von aufwendigen Grafiken oder inhaltslosen Animationen. Viele Ihrer Zielkunden gehen dann gleich weiter zum nächsten Anbieter.

--> Produkte/Angebote

Stärken darstellen

Stellen Sie nur die Produkte und Leistungen dar, bei denen Sie sich auf Grund Ihres Stärkenprofils von Mitbe werbern unterscheiden. Bieten Sie zu diesen alle Informationen an, die für eine Kaufentscheidung wichtig sind.

Untermauern Sie den versprochenen Nutzen durch Fallbeispiele und Kundenreferenzen, die sich auf einzelne Produkte und Dienstleistungen beziehen.

Seien Sie im Internet besonders sparsam mit Fließtext. Verwenden Sie unter einer Überschrift Aufzählungen, und verwenden Sie Stichwörter. Das ist für die Nutzer viel leichter aufzunehmen.

--> Wir über uns

Vertrauen aufbauen

Dieser Bereich bietet Ihren Interessenten Hintergrund informationen über Sie, Ihr Team und Ihre Stärken. Sie bauen mit den richtigen Informationen Vertrauen auf.

Hier einige Anregungen, um diese Rubrik zu füllen:

  • Beschreiben Sie Ihr zuvor erstelltes Stärkenprofil.

  • Nennen Sie Ihre Geschäftsphilosophie: Was motiviert Sie? Welche Visionen verfolgen Sie?

  • Schildern Sie die Entwicklung Ihres Unternehmens:
    Wann wurde es gegründet? Meilensteine? Wichtige Kennzahlen (z.B. Anzahl der Mitarbeiter etc.)?

  • Stellen Sie die wichtigsten Mitarbeiter und die Geschäftsleitung in Wort und Bild vor.

  • Nennen Sie Referenzen (Kundenzitate): Was schätzen Ihre Kunden besonders an Ihnen?


--> Kontakt

Dialog ermöglichen

Eine große Anzahl Online-Besucher bringt Ihnen nichts, wenn diese nicht mit Ihnen Kontakt aufnehmen. Machen Sie es Ihren Interessenten deshalb so einfach wie möglich, mit Ihnen in Dialog zu treten.

Ihre Kontakt-Seite sollte nicht nur über das Hauptmenü, sondern von jeder Seite Ihres Internet-Auftritts mit nur 1 Mausklick zugänglich sein.

Auf Ihre Kontakt-Seite gehören alle Angaben zu Ihrem Unternehmen. Nach § 6 TDG (Teledienstgesetz) müssen Sie folgende Informationen aufführen:

1. Name und Anschrift Ihres Unternehmens, bei juristischen Personen zusätzlich den Vertretungsberechtigten (Beispiele: Geschäftsführer bei der GmbH, Vorstand bei der AG),

2. Ihre E-Mail-Adresse,

3. ggf. das Handels-, Vereins-, Partnerschafts- oder Genossenschaftsregister, in das Sie eingetragen sind, und die entsprechende Registernummer,

4. ggf. Ihre Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (§ 27a UStG), wenn Sie eine solche Nummer besitzen (wenn nicht, müssen Sie keine beantragen).

Darüber hinaus sollten Sie nennen:

5. Telefon- und Faxnummer,

6. Anfahrtsbeschreibung/-skizze,

7. Ansprechpartner.

Stellen Sie die wichtigsten Ansprechpartner vor, ruhig auch mit Bild. Dies steigert erfahrungsgemäß die Anfragenzahl und -qualität.

4. Stellen Sie kostenlose Angebote auf Ihre Internet-Seiten

Die Kostenlos-Kultur des weltweiten Datennetzes ist ein wesentlicher Grund seines rasanten Wachstums. Sie wenden jetzt vielleicht ein: "Ich will verkaufen und nichts verschenken." Dem steht die Aussage gegenüber:
"Je mehr Sie im Internet verschenken, desto mehr werden Sie langfristig verkaufen." Wamm ist dies so?


Der Kostenlos-Hebel wirkt als Verstärker Ihrer gesamten Internet-Aktivitäten. Er übt eine ungeheure Sogwirkung auf wichtige Zielgruppen aus:

  • Informations-Suchende: Das sind Menschen, die sich für ein bestimmtes Thema - z.B. für ökologisches Bauen - interessieren, im Moment keine konkrete Kaufabsicht haben, zu einem späteren Zeitpunkt aber zu Käufern werden können.

  • Multiplikatoren: Das sind Personen oder Institutionen - Suchmaschinen, andere Internet-Anbieter -, die Links (= Verweise) auf Ihre Seiten legen. Auch Meinungsmacher, die Ihre Webseiten weiterempfehlen, zählen hierzu.

Beide Gruppen werden Sie kaum mit reinen Produktinformationen zum Wiederbesuch oder zur Werbung für Ihre Webseiten bewegen. Sehr wohl jedoch mit kostenlosen Angeboten. Geeignete virtuelle "Lockvögel" sind:

  • Entscheidungshilfen, z.B. in Form einer Checkliste "Wie Sie eine gute Werbeagentur finden".

  • Internet-Wegweiser: Als Experte auf Ihrem Gebiet können Sie für Ihre Zielgruppe hilfreiche Internet-Angebote ausfindig machen.

Bieten Sie Ihren Lesern z.B. folgende Internet-Wegweiser in einer kurz kommentierten Auflistung an:

  • Fallbeispiele von Menschen oder Firmen, die vor einem ähnlichen Problem wie Ihre Kunden standen und dies erfolgreich gelöst haben

  • Studien/Buchrezensionen als leicht verständliche Zusammenfassung

  • Veranstaltungskalender mit für die Zielgruppe interessanten Terminen

  • E-Mail-Newsletter

  • Interaktive Elemente wie ein Diskussionsforum oder ein Gewinnspie


Erfolgsregeln für Ihr Kostenlos-Marketing

Nicht jedes Kostenlos-Angebot befördert wirklich Ihren Internet-Erfolg. Beachten Sie die folgenden Regeln:

Auf Bezug zur Hauptleistung achten

  • Enger Bezug zur Hauptleistung: Nur wenn Sie eine direkte Verbindung zur kostenpflichtigen Hauptleistung herstellen, locken Sie die richtige Zielgruppe, Auf den Webseiten eines Unternehmensberaters erfreuen kostenlose Computerspiele zwar Spielefreaks, ziehen aber nicht die anvisierte Zielgruppe an

Einzigartiges Angebot schaffen

  • Einzigartiges Angebot: Die tausendste Clipart-Sammlung im Internet lockt niemanden mehr hinter dem Monitor hervor. Achten Sie darauf, dass Ihr Kostenlos-Angebot in irgendeiner Form einzigartig im Internet ist.

  • Virtuelle Form: Ihre virtuellen Werbegeschenke dürfen, wenn sie einmal im Internet sind, keine zusätzlichen Kosten oder Arbeitsaufwand erzeugen. Bieten Sie z.B. eine Checkliste nicht zum kostenlosen Postversand, sondern zum Herunterladen an.

Kostenlos Angebote erneuern

  • Immer wieder Neues: Das Internet ist ein schnelles Medium. Selbst die besten Kostenlos-Angebote verlieren irgendwann ihre Wirkung. Bieten Sie deshalb immer wieder neue Dinge an.

  • Sich nicht zu viel vornehmen: Vorsicht, wenn Sie jetzt vor Ideen sprühen, was Sie alles kostenlos auf Ihren Webseiten anbieten möchten. Die Umsetzung kostet Zeit und oft auch Geld. Fangen Sie klein an, und verschießen Sie nicht zu schnell Ihr virtuelles Pulver.


5. Halten und vertiefen Sie den Kontakt zu Ihren Interessenten per E-Mail

Jeden Tag erblicken Millionen neue Webseiten das Licht der Internet-Welt. Die Gefahr, dass Ihre Internet-Besucher Sie schnell wieder vergessen, ist groß. E-Mailings sind ein wirkungsvolles Mittel, mit dem Sie sich immer wieder in Erinnerung rufen. Die virtuelle Post hat folgende Vorteile:

  • Sie ist preiswert: Im Gegensatz zu gedruckten Werbebriefen gibt es keine Druckkosten, auch die Versandkosten sind äußerst gering.

  • Sie ist schnell: Innerhalb weniger Minuten sind Tausende von Aussendungen bei den Empfängern.

  • Sie bringt auch eine hohe Reaktionsquote: Werbebriefe haben eine durchschnittliche Reaktionsquote von 1-2 %. Dagegen besuchen 10-15 % der Empfänger von E-Mailings die beworbene Webseite.

Dafür ist es nicht nötig, seitenlange Newsletter zu schreiben. Der Nutzwert des Inhalts ist entscheidend. Oft bringt ein Zweizeiler, der den Nerv der Zielgruppe trifft, wesentlich mehr.

Seien Sie spontan, und greifen Sie in die Tasten, wenn sich die Gelegenheit dazu bietet:

  • Hinweise auf neue Kostenlos-Angebote auf Ihren Webseiten.

  • Nützliche Infos und Tipps rund um Ihre Produkte.

  • Neues aus der Branche.


So kommen Sie an die E-Mail-Adressen Ihrer Zielkunden

Qualitativ hochwertige E-Mail-Adressen sind der Grundstoff des Erfolgs. Lassen Sie die Finger von Angeboten, die Ihnen Millionen von E-Mail-Adressen zu einem Spottpreis versprechen. Diese wurden meist auf unseriöse Weise gewonnen und beeinträchtigen Ihr Internet-Image - ganz abgesehen von der rechtlichen Problematik. Es gibt bessere Methoden:

Anmelden auf jeder Webseite ermöglichen

Binden Sie an einer zentralen Stelle auf jeder Ihrer Webseiten ein kleines Fenster ein, in dem Besucher Ihren E-Mail-Newsletter abonnieren können. Versprechen Sie dafür wertvolle Informationen, z.B. die Benachrichtigung über neue Kostenlos-Angebote auf Ihren Webseiten.

Adressen bei persönlichen Kontakten sammeln

Sammeln Sie E-Mail-Adressen bei Ihren täglichen Kontakten: in persönlichen Gesprächen, an der Kasse, beim Telefonieren, bei Veranstaltungen usw. Fragen Sie jeden, von dem Sie eine Visitenkarte erhalten, ob Sie ihn in Ihren E-Mail-Verteiler aufnehmen dürfen.

Ergänzen Sie, wenn möglich, in allen Werbemitteln einen Hinweis auf Ihren E-Mail-Newsletter. Geben Sie genau an, wie ein Interessent sich in Ihre Liste eintragen kann und was er davon hat.


Schreiben Sie alle Kunden und Interessenten an, die Sie im Laufe der Jahre in Ihrer Adresskartei gesammelt haben. Bitten Sie um Rücksendung eines Coupons mit der E-Mail-Adresse.


6. Machen Sie Ihre Internet-Seiten preiswert bekannt

Web-Aktivitäten bewerben

Es nützt nichts, wenn Sie im Internet gefragte Stärken aufweisen, funktionale und informative Webseiten haben, tolle Kostenlos-Angebote und E-Mail-Newsletter bieten - aber niemand davon weiß. Sie müssen den Stein ins Rollen bringen und Ihre Web-Aktivitäten bewerben. Dazu benötigen Sie keine Unsummen, sondern nur das Wissen, wo Sie ansetzen müssen.

Optimieren Sie Ihre Webseiten für die Suchmaschinen

Suchwörter auswählen

Eine gute Platzierung in den Suchmaschinen ist nach wie vor der Garant für einen konstanten Besucherstrom. Ihre Arbeit beginnt mit der Auswahl der richtigen Suchwörter. Wählen Sie pro Webseite (z.B. Homepage, Hauptseite "Wir über uns") maximal 5 Begriffe aus. Mehr würden Ihre Ausgangsposition verschlechtem.

Bauen Sie die festgelegten Begriffe an möglichst vielen der folgenden Stellen ein:

  • in den Quelltext (htmI-Text) Ihrer Internet-Seiten als Seitentitel (title) und Suchbegriff (metatag),

  • in Überschriften und Hervorhebungen,

  • in Hyperlinks, Internet-Adressen, Unterverzeichnissen und Dateinamen sowie dem so genannten Alt-Text hinter Grafiken und Bildern.


Erzeugen Sie Verweise von anderen Webseiten

Das Vernetzen von Webseiten unterschiedlicher Anbieter durch Hyperlinks hat dem Internet zum Durchbruch verholten. Von allein kommt diese Vernetzung aber nicht zu Stande.

Andere Seiten empfehlen

  • Gehen Sie in Vorleistung: Empfehlen Sie Ihren Besuchern Webseiten, die Ihr Angebot ergänzen, z.B. die von Ihren Lieferanten, Kooperationspartnern, Verbänden, gemeinnützigen Organisationen, staatlichen Stellen etc.

Um Gegenleistung bitten

  • Setzen Sie dann die Webseiten-Inhaber über Ihre Empfehlung in Kenntnis, und bitten Sie sie um eine Gegenempfehlung.

  • Auf diese Weise kommen Sie innerhalb von wenigen Wochen zu einer ansehnlichen Zahl von Verweisen von anderen Webseiten.


Nutzen Sie klassische Werbemittel

Dank Ihrer Web-Seiten brauchen Sie in klassischen Werbemitteln (Anzeigen, Werbebriefe oder Werbebroschüren) die Vorzüge Ihrer Produkte und Dienstleistungen nicht mehr ausführlich vorzustellen. Die wichtigsten Punkte und ein Hinweis auf ausführliche Informationen im Internet genügen.


Machen Sie Ihre Zielgruppe auch hierin mit Ihren Kostenlos-Angeboten neugierig, und locken Sie sie auf diese Weise auf Ihre Internet-Seiten. Besonders erfolgreich haben sich dabei Kleinanzeigen in Tageszeitungen und Magazinen erwiesen.

7. Arbeiten Sie Online-Anfragen konsequent nach

Schnelle, fachkundige Beantwortung

Aus vielen Internet-Interessenten werden keine Kunden, weil deren Anfragen nicht, zu spät oder inkompetent beantwortet werden. Eine schnelle und fachkundige Beantwortung von Anfragen aus dem Internet ist deshalb das A und 0 jedes profitablen Internet-Marketings.

Jeden Kontakt sammeln

Sammeln Sie zudem alle über das Internet entstandenen Kontakte konsequent, auch wenn sie beim ersten Mal zu keinem Abschluss führten. Mit der Zeit baut sich ein wertvoller Bestand an Interessenten auf, die Sie auch auf konventionelle Weise - per Telefon oder Werbebrief - weiter bearbeiten können.

September 2002 / Handbuch für Selbstständige und Unternehmer

Wenn Sie weitere Informationen brauchen, kontaktieren Sie mich. Eine kurze Beratung (auch per Telefon) ist kostenlos.

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